Hilfe im Ernstfall

Wenn Ihr Kind gemobbt wird

  • Ruhe bewahren und zuhören. Ihr Kind hat nichts falsch gemacht.
  • Nicht auf die Nachrichten antworten.
  • Beweise sichern: Bildschirmfotos (Screenshots) von beleidigenden Nachrichten machen - mit Datum und Namen.
  • Die betreffende Person in der App blockieren und melden.
  • Die Schule informieren.

Kurz erklärt - Screenshot: Ein Foto vom eigenen Bildschirm, das das Handy selbst macht. So können Sie Nachrichten als Beweis festhalten.

Wenn ein Fremder Ihr Kind bedrängt oder um Bilder bittet (Cybergrooming)

  • Kontakt sofort abbrechen und die Person blockieren.
  • Wichtig: Nacktbilder oder sexuelle Bilder von Kindern und Jugendlichen niemals speichern oder weiterleiten - auch nicht “als Beweis”. Wenden Sie sich stattdessen direkt an die Polizei.
  • Die Landesanstalt für Medien NRW bietet mit “ZEBRA” ein Angebot, bei dem Kinder und Jugendliche innerhalb von höchstens 24 Stunden Hilfe bei Medienfragen bekommen; dort kann auch Cybergrooming gemeldet werden.

Wenn Sie verstörende oder verbotene Inhalte im Netz finden Solche Inhalte können Sie melden, zum Beispiel bei jugendschutz.net oder der Internet-Beschwerdestelle (internet-beschwerdestelle.de).

Beratung und Gespräche – kostenlos und anonym

  • Nummer gegen Kummer - Elterntelefon: 0800 111 0 550
  • Nummer gegen Kummer - Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
  • Aktuelle Sprechzeiten sowie Chat- und E-Mail-Beratung: nummergegenkummer.de

Im Notfall: Polizei 110